Der Martin und der Michi

Achtzigerjahre in Wien – graue Vorstadt.
Dem großen Michi (rechts) fällt der kleine Martin (links) auf, der Bub aus der Nachbarwohnung, damals fünf Jahre alt: schwieriges Kind, überforderte Mutter, strenger Stiefvater. Michi wird Saufkumpane des Stiefvaters. Er versucht aber auch sein Bestes mit dem Buben. Doch Martin haut ab mit 14, gilt als Taugenichts, niemand schert sich um ihn. Nur Alkohol hilft.
Erst 2015 treffen sie einander wieder in der Gruft. Jetzt hilft der kleine Martin dem großen Michi, der inzwischen ein großer Trinker ohne Obdach ist. Er nimmt ihn mit in die VinziRast-WG für Alkoholkranke. Zuerst geheim. Dann, nach innerem Ringen, ganz offen.
Martin: Der Michi ist meine Vergangenheit, meine Gegenwart und Zukunft.
Michi: Der Martin hat mich gerettet! Hier ist mein Zuhause.

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