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Sascha im Porträt

Geschrieben habe ich immer schon, aber ich bin ein Suchtbolzen, sagt Sascha, 35 Jahre alt, obdachlos, alkoholkrank, substituiert, mittellos, seit September Gast in unserer Notschlafstelle.

Schon als Lehrling in Pinkafeld kam er mit Speed in Kontakt, bald mit Marihuana. Den Lehrabschluss schafft er nicht, den Führerschein auch nicht. Weiter ging‘s mit Kokain und Heroin durch die Nase, dann gespritzt. Es folgte die erste Haft wegen Dealens. Mit den Drogen wollte er nicht aufhören. Für Ecstasy um zehn Euro warst voll bedient eine ganze Nacht. Ab 2009 fast vier Jahre Haft. Dort habe ich sehr gute Menschen kennengelernt. Worauf er stolz ist? Auf wenig: Dass ich heute jedem Menschen mit Höflichkeit begegne. Und auf meine Gedichte! Aus „Ich steh am Rand“: "… denn die nächste neiche Zeit, die hat den Fuß schon in der Tür …"

Aktuelles

Auch während der herausfordernden Zeit des Lockdowns möchten wir weiterhin mit herrlichen Speisen aus unserem Lokal mittendrin verwöhnen.

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