© Aleksandra Pawloff

Gast im Porträt: Simone

Simone wächst in einer Kleinstadt in Rumänien auf. Mein Vater war sehr autoritär. Ich durfte nicht einmal mit anderen Kinder spielen. Eine frühe Ehe zerbricht nach sechs Monaten. Simone geht nach Österreich, findet Job und Zimmer. Aber sie hat kein Visum und wird abgeschoben. Zurück in Rumänien wird sie schwanger von einem Mann, der sie verlässt. Sie geht wieder zu ihren Eltern. Die Schwangerschaft war die schönste Zeit in meinem Leben. Doch bald nach der Geburt muss sie für Monate ins Spital. Ich bin krank geworden mit den Nerven. Depressionen. Die Mutter kümmert sich um die kleine Tochter. Simone sucht erneut ihr Glück in Wien. Nimmt ihre Medikamente und hofft auf Arbeit. Es ist traurig. Ich kann nicht auf meine Tochter aufpassen, weil ich krank bin. Meine Schwester hat sie adoptiert. Ihr geht es gut.

Aktuelles

Vergangenen Mittwoch hat Erzbischof Josef Grünwidl zwei Einrichtungen der VinziRast (Notschlafstelle und CortiHaus) besucht.

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Letzten Freitag wurde der Platz der Menschenrechte in Wien zu einem gemeinsamen Treffpunkt, um auf die prekäre Situation von obdachlosen Menschen…

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