Gast im Porträt: Jean T.

Jean T., Gast in der Notschlafstelle, wurde im Kongo geboren, mit 13 Jahren kam er mit der Mutter und zwei Geschwistern nach London...

 ... Seine Mutter erlitt einen Schlaganfall und starb, die Schwester kam bei einem Unfall ums Leben. Er litt unter Depressionen und durch eine Knieverletzung war sein Traumberuf Fußballspieler bald ausgeträumt. Ein Freund rät ihm, nach Wien zu kommen. Seit 2014 ist er da. Hier greift mich niemand an, niemand belästigt mich, ich habe Ruhe und Frieden. Das war in London anders. Ich liebe Österreich, ich mag die Leute. Täglich holt er für eine Caritas-Notunterkunft restliches Essen von Schulen und Kindergärten und arbeitet in der Küche mit. Auch in der VinziRast hilft er gern. Ich liebe kochen. Am liebsten bereite ich Fufu zu, ein Maniok-Gericht aus dem Kongo.

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