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Mittendrin

Aktuelles aus der VinziRast (Jänner 2017)

Alles Leben ist Begegnung

Schreckensszenarien, Pessimismus, Hilflosigkeit. Schlimm scheint es um
unsere Welt zu stehen. Werden wir zu Opfern dieser schleichenden Depression? Wir können uns auch möglicher Gegenentwürfe,
Alternativen besinnen. [...]

Zur aktuellen MITTENDRIN-Zeitung


 

 

Architekturpreise für VinziRast-mittendrin

Bauherrenpreis 2014

Jurykommentar:

„Der Umgang mit Obdachlosen, Arbeitslosen, Flüchtlingen und Asylsuchenden ist die Nagelprobe für die humanitäre Haltung und Zukunft der Gesellschaften Zentraleuropas – der reichsten und sichersten Länder weltweit. Die Entstehung von VinzRast-mittendrin hat eine Vorgeschichte. 2009 wurde das Audimax der Wiener Universität von Studierenden besetzt, auch obdachlose BürgerInnen waren dabei. Es kam zu Konflikten; man begann gemeinsam zu kochen, zu diskutieren, zu musizieren, zu räumen… Aus dieser Erfahrung initiierten, entwickelten und realisierten Studierende mit dem Verein Vinzenzgemeinschaft und dem Team gaupenraub +/- die VinziRast um Wiener Stadtzentrum, in Sichtweite von Ringstraße, Universität, Nationalbank. Es ist ein Haus zum gemeinsamen Wohnen, Arbeiten, Lernen, offen für alle – zur Hälfte von Studierenden, zur Hälfte von (vorher) Obdachlosen gemietet. Das Planungsteam hatte mit der Vinzenzgemeinschaft schon 2004 eine Notschlafstelle in Wien eingerichtet. Diesmal kam der Initialbeitrag vom Industriellen Peter Haselsteiner. Von den Studierenden kontaktiert, stellte er die Kaufsumme für das leerstehende Biedermeierhaus an der Währingerstraße dem Verein zweckgebunden zur Verfügung. Alles Übrige schafften Cecily Corti & Co. durch Kredite, Geld-, Materialspenden und ehrenamtliche Beiträge.

 

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Das Haus bietet 30 Personen Lebensraum: zehn Wohngemeinschaften mit je drei Räumen, dazu Gemeinschaftsküchen auf jeder Etage, im neu aufgesetzten Dachgeschoß einen Veranstaltungsraum, einen Dachgarten mit Atelier, im Erdgeschoß Werkstätten, die Tischlerarbeiten und Radreparaturen ausführen, und das öffentliche Lokal, getrennt als GmbH von Projektbeteiligten geführt, ohne Konsumzwang, mit Gastgarten im Hof. Zusammen 1.500 m2 Nutzfläche in einem vorbildlich restaurierten Altbau, erzeugt in Mitarbeit von 50 Freiwilligen aus dem Milieu. Weit und breit gibt es nichts Vergleichbares.

Es ist ein Projekt, das auf einen Mangel reagiert und viel riskiert – aber es ist kein Mangelprojekt! Denn zu dem lebenspraktischen Knowhow und sozialen Engagement, das da Platz greift, kommt eine planerisch/ gestalterisch erstrangige Qualität hinzu, eine in jedem Detail spürbare Intelligenz der Lösung von technischen, räumlichen, funktionalen „Problemen“ und des souveränen Umgangs mit den Borniertheiten rechtlicher Normen den Klischees „professioneller“ Ästhetik u.v.a.m

Dieses Beispiel, beispiellos, muss Schule machen.“

Text: Otto Kapfinger

 

Urban Living Award 2013

Preis-Ziel ist es, maßgeblich zur Verbesserung der Lebensqualität im urbanen Umfeld beizutragen und Prozesse des städtischen Miteinanders zu stimulieren. Die Auszeichnung würdigt Projekte, die einen substanziellen Beitrag zur Neudefinition, Wiederbelebung und Aufwertung städtischer Quartiere leisten. Das gilt für die Umwandlung und Umnutzung alter Bausubstanz ebenso wie für Neubauten.

Senatsbaudirektorin und Jurymitglied Regula Lüscher: "Ich freue mich über das sensationell große europaweite Interesse mit 240 eingereichten Arbeiten, was den Preis zu einem der international meist beachteten Preisausschreibungen zu Architektur und Städtebau macht. Besonders freut mich, dass mit VinzIRast-mittendrin beim Urban Living Award ein Projekt gewonnen hat, das soziale Integration, Selbstbauen und gute Gestaltung in herausragender Weise verbindet."

Der Jury gehörten an: Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin; Winy Maas, MVRDV, Rotterdam; Martin Rein-Cano, TOPOTEK 1, Berlin; Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, Halle; Manuela Damianakis, Deutsche Wohnen AG, Berlin.

Der Urban Living Award 2013 geht an VinziRast-mittendrin, Wien (Österreich), Architekten: gaupenraub +/-, Wien
Auftraggeber: Vinzenzgemeinschaft St. Stephan

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