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Mittendrin

Aktuelles aus dem VinziRast-CortiHaus

Alkohol

Viele unserer Gäste leben mit einer Sucht, meist Nikotin und Alkohol, oft auch Drogen. Sie sind zutiefst verunsicherte Menschen, bei denen das Innerste durch harte Schicksalsschläge verschüttet ist.

 


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Schlafen & Wohnen im VinziRast-CortiHaus

Die Notschlafstelle

  • Das tägliche Zuhause zwischen 18.30 abends und 8 Uhr früh
  • Für € 1,-- pro Nacht ist jede(r) willkommen.
  • Bis zu 60 Menschen, vorwiegend alkoholabhängig, oft psychisch krank, finden hier ein warmes Bett, einfaches Abendessen und Frühstück, Ruhe, Entspannung, Vertrauen, ein Pflaster, ein Paar Socken, ein Gespräch und Zuwendung.
  • Manche kommen mit Partner oder Partnerin.
  • Auch Hunde, für viele unserer Gäste die einzig treuen Begleiter, sind willkommen.
  • Betreut wird die Notschlafstelle von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Im Vordergrund steht bedingungslose Akzeptanz und Achtung vor dem Schicksal jedes Einzelnen. So kann dieser Ort für unsere Gäste Geborgenheit, Ruhe, Entspannung und vor allem Vertrauen ermöglichen. Die Menschen werden angenommen, wie sie sind. Für unsere Gäste sind Anerkennung und Würde so wichtig wie für jeden von uns.

Übergangswohnhaus

  • In 16 Wohnungen stehen Wohnungslosen 29 Wohnplätze zur Verfügung.
  • Gäste unserer Notschlafstelle können sich bewerben. Oder befreundete Institutionen empfehlen Wohnungssuchende.
  • Unsere Bewohner können hier die ersten Schritte in Eigenverantwortung tun, neu beginnen oder auch auf Dauer Ruhe finden.
  • Einzelpersonen, Paare oder Wohngemeinschaften werden von ehrenamtlichen Mitarbeitern begleitet. - Die Verträge sind unbefristet, aber beidseitig jederzeit kündbar.
  • Wohnplätze können auch gesponsert werden.
  • Die Bewohner werden von Mitarbeitern der VinziRast individuell betreut und können so ihre Ressourcen entdecken oder aufbauen.
  • Die Bewohner werden nach Möglichkeit ihrer jeweiligen Situation entsprechend unterstützt: zum Beispiel Schuldenregulierung, Jobsuche, Wohnungssuche, Vermittlung von Therapieplätzen.
  • Die Bewohner übernehmen verschiedene Gemeinschaftsdienste: Reinigungsarbeiten, Kochen zu bestimmten Anlässen, Abwaschen, Reparaturen, Waschküchen-Einteilung, etc.
  • Voraussetzung für die Vergabe eines Wohnplatzes ist unter anderem Kooperationsbereitschaft, Therapiewilligkeit, Versöhnungsbereitschaft.
  • Werte wie Gemeinschaft, Respekt und Toleranz sind uns wichtig.

Wohnen "ohne"

  • Die WG ist eine Wohngemeinschaft für ehemals obdachlose Menschen, die nach Alkoholentzug oder Therapie abstinent leben und einander dabei unterstützen wollen.
  • Einer der wichtigsten Heilungsfaktoren ist die Einbindung in eine stabile Gemeinschaft. Die Alkoholkranken leben wie in einer Familie und bekommen so wenig fachliche Betreuung wie möglich, aber so viel wie nötig. Denn das Ziel ist der ganz normale Alltag, das ganz normale Leben, wie es sich jeder wünscht: ein Haushalt, sinnvolle Beschäftigungen, Freundschaften, gemeinsame Freizeitgestaltung, Feste feiern, vielleicht einmal auf Urlaub fahren. Und wenn dieses Gemeinschaftsleben gelingt, tritt die Alkoholsucht in den meisten Fällen ganz in den Hintergrund.
  • Die Begleitung der WG-Familie erfolgt durch ehrenamtliche MitarbeiterInnen, die für Gespräche und gemeinsame Freizeitaktivitäten da sind. Die medizinisch-therapeutische Begleitung wird von Univ.-Prof. Dr. Otto Lesch, Psychiater und Suchtforscher an der Universitätsklinik Wien, und seinen MitarbeiterInnen übernommen. Ihre schnellen Kriseninterventionen werden bei Rückfällen helfen.
  • Mit Spendengeldern wurde die Wohnung günstig von der Erzdiözese Wien erworben und durch die großzügige Hilfe der Strabag adaptiert. Auf einer Fläche von ca. 150 m² wurden auf zwei Ebenen sechs Zimmer errichtet. Der großzügige Gemeinschaftswohnraum mit integrierter Küche ist der Treffpunkt für alle.
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